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14.03.2019, 14:10 Uhr
Zu Löwenstein: Engagement für die Umwelt ist gut, zur Schule gehen ist noch besser
CDU-Fraktion lädt „Fridays for Future“ zu einem Klimaschutzgespräch ein
Frankfurt am Main, 14. März 2019 - Die CDU-Fraktion im Römer hat die Organisatoren von „Fridays for Future“ zu einem gemeinsamen Gespräch über Klimaschutz und über Ansätze, was gegen den Temperaturanstieg konkret auf lokaler Ebene getan werden kann, eingeladen.
„Wir finden es fabelhaft, dass junge Leute so zahlreich und nachdrücklich die Zukunft mitgestalten wollen“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael zu Löwenstein anlässlich der am morgigen Freitag wieder angemeldeten Schülerdemo.

Beim Thema Klimaschutz stehe die CDU-Fraktion zu den Zielen, die sich die Stadt Frankfurt am Main im Masterplan 100% Klimaschutz gesetzt habe: „Bis zum Jahr 2050 wollen wir unseren lokalen Energiebedarf um die Hälfte reduzieren“. Der Restbedarf solle vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt werden, die in der Stadt selbst oder in der Region erzeugt werden. Löwenstein: „Frankfurt ist unter den größten Städten Deutschlands bereits die Klimaschutzstadt Nr. 1, nicht nur durch den einzigartigen und langfristig gesicherten Grüngürtel, sondern auch durch städtische Förderprogramme für private Haushalte und Firmen, die Mitwirkungsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger oder die Innovationskraft städtischer Gesellschaften wie Mainova und ABGnova“. Frankfurt am Main sei aber immer offen für neue Ansätze, auch um die Bürgerinnen und Bürger noch mehr einzubeziehen.

Bei aller Wertschätzung des Schülerengagements sagt Löwenstein gleichwohl deutlich, warum die CDU-Fraktion der Einladung zu der morgigen Podiumsdiskussion nicht folgt. „Was wir nicht gut finden und nicht unterstützen wollen, ist, dass Schülerinnen und Schüler für diese Demonstrationen regelmäßig dem Schulunterricht fernbleiben“. Zwar sei es nachvollziehbar, dass dadurch eine größere Aufmerksamkeit erzielt werden soll. „Schulpflicht bleibt aber Schulpflicht, und wenn immer wieder Unterrichtsausfall beklagt wird, so kann ich Eltern und Lehrkräfte nicht verstehen, die es nun befürworten, wenn freitags regelmäßig gleich drei oder vier Schulstunden ausfallen. Demonstrieren kann man auch nach Schulschluss ganz prima“, so der Fraktionsvorsitzende.

Aber die CDU-Fraktion wolle sich gerne mit den Zielen und Vorschlägen der Schüler befassen und persönlich mit Ihnen darüber diskutieren. „Wir haben deshalb den Organisatoren einen Gedankenaustausch mit Stadtverordneten unserer Fraktion vorgeschlagen, für den wir auch versuchen, CDU-Abgeordnete des Hessischen Landtags und des Bundestags zu gewinnen, um auch diese Entscheidungsebenen mit dabei zu haben. Wir freuen uns, wenn diese Diskussion zustande kommt“, so Löwenstein abschließend.

 
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