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19.07.2019, 12:26 Uhr
Fischer: Möglichkeiten für eine intensivere Jugendbeteiligung sinnvoll ausbauen
Frankfurt am Main, 19. Juli 2019 - Die CDU-Fraktion möchte genau ausloten, welche Beteiligungsformen für Jugendliche sich in Frankfurt bereits bewährt haben und welche Erfahrungen vergleichbar große Städte mit zusätzlichen Instrumenten gemacht haben.
„Dabei gilt es, besonderes Augenmerk auf die individuelle Situation in den Stadtteilen zu legen und die Bedürfnisse aller Gruppen im Auge zu behalten“, meint Sabine Fischer, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. Es gebe nicht ein Patentrezept für alle Jugendlichen, sondern vielmehr eine Vielzahl an Instrumenten, mit denen Jugendliche mehr in städtische Entscheidungsprozesse eingebunden werden können.

„Ziel muss es sein, das Interesse von Schülerinnen und Schülern aller Schulformen und auch von bislang nicht an Politik interessierten Jugendlichen zu wecken und sie in einer Form an Entscheidungsprozessen zu beteiligen, die nicht zu bürokratisch ist. Sie muss auch in überschaubaren Zeiträumen konkrete Ergebnisse erfahrbar machen, “ ist Fischer überzeugt. Die Form der Beteiligung müsse individuell und jugendgerecht sein. Die Erfahrung anderer Städte zeige, dass sich hier mehrere Formen durchaus positiv ergänzen können, aber auch, dass sich der richtige Partizipationsmix oft erst über Pilotprojekte und kontinuierliches Engagement in verschiedenen Bereichen herausbildet. Sabine Fischer ist überzeugt: „Nur wenn das Angebot stimmt, sind auch Wahlbeteiligung und Engagement der Jugendlichen entsprechend hoch. Für die Bereitstellung eines Angebots – gleich welcher Art –  sind jedoch auch ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen nötig. Diese Bedarfe sollten so schnell wie möglich geprüft und geschätzt werden.“ Die CDU hat ihren Koalitionspartnern jetzt einen Antragsentwurf dazu vorgelegt.

Jugenddezernentin Prof. Daniela Birkenfeld hatte die Prüfung verschiedener Optionen, verbunden mit Informationsangeboten, wie dem Besuch des Stuttgarter Jugendparlaments am vergangenen Dienstag und einer geplanten Anhörung von Jugendlichen im Ausschuss für Jugend und Soziales, angestoßen. Die CDU-Fraktion betrachtet dies als wichtige Schritte, um zu einem guten Ergebnis zu kommen und zeigt sich von den unterschiedlichen Beteiligungsformen in Stuttgart beeindruckt. „Das Stuttgarter Beispiel zeigt auf bemerkenswerte Weise, dass gerade Beteiligungsformen für Jugendliche auf Ebene von Stadtbezirken oder Ortsbeiräten sehr gut bei den Jugendlichen ankommen, da sie darüber ihre unmittelbare Umgebung aktiv mitgestalten und Veränderungen direkt erleben können. Dies kann deutlich zu einer positiven Aufwertung der Stadtteile auch in innenstadtfernen Bereichen beitragen, “ waren sich die Beteiligten der CDU-Fraktion einig.

Der vom Frankfurter StadtschülerInnenrat initiierte Jugendparlamentskongress am 22. Juli ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Diskussion um das Thema Jugendbeteiligung. Die CDU-Fraktion freut sich über das damit gezeigte Engagement, beteiligt sich daran und sieht den Ergebnissen mit Interesse entgegen.

 
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