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13.07.2020, 08:38 Uhr
Ergebnisse der Struktur- und Satzungskommission auch auf Kreisebene voranbringen

Frankfurt am Main, 13. Juli 2020.  Die Frauen-Union (FU) Frankfurt begrüßt die Vorschläge der Struktur- und Satzungskommission der CDU Deutschlands.

„Mit dem Gesamtpaket geht die CDU in die richtige Richtung, um als Volkspartei attraktiv zu bleiben“, sagte Daniela Birkenfeld, Mitglied des Bundesvorstandes der FU Deutschlands und stellv. Kreisvorsitzende der CDU Frankfurt. Sylvia Hornung, Kreisvorsitzende der FU Frankfurt ergänzte: „Die Frauen in der CDU haben lange gekämpft und sicherlich nicht alle Forderungen durchsetzen können – nun stehen wir aber natürlich zu dem Kompromiss, der gefunden und mit breiter Mehrheit beschlossen wurde“. Wenn die CDU in ihrem Selbstverständnis als Volkspartei glaubwürdig bleiben wolle, müsste sie sich an der Tatsache orientieren, dass 50 Prozent der Wahlberechtigten Frauen sind und diesen auch ein attraktives Angebot machen. Frankfurt sei dafür ein hervorragendes Beispiel. „In Frankfurt zeigen wir mit dem Vorschlag für die Liste der Stadtverordnetenversammlung, wie es geht. Unter den ersten 30 Plätzen finden sich 15 Frauen – damit erfüllen wir schon jetzt die Vorgaben, die für die Gesamtpartei erst ab 2025 gelten sollen“, so Birkenfeld weiter.

Auch die FU Frankfurt ist voll des Lobes für die Kommunalwahlliste des Kreisverbandes der CDU: „Frankfurt geht als gutes Beispiel voran. Den Wählerinnen und Wählern muss ein attraktives Angebot für Frauen UND Männern gemacht werden. Daran wird die CDU gemessen. Wo dies noch nicht der Fall ist, muss die mangelnde Repräsentanz von Frauen statt mit Appellen nun eben durch eine Quote überwunden werden“, so Hornung für die FU. „Hinzu kommt, dass Frauen sich dort engagieren, wo andere Frauen sind und sichtbar sind. Damit kann die Quote auch ein Teil der Antworten auf unseren niedrigen Frauen-Anteil bei den CDU-Mitgliedschaften sein.“

Darin seien sich CDU und FU Frankfurt einig: „Wenn wir Volkspartei bleiben wollen, müssen wir daran arbeiten, dass sich mehr Frauen zur Mitarbeit entscheiden und diese dann auch in ihrer Arbeit unterstützen. Die Vorschläge, die die Struktur- und Satzungskommission der CDU Deutschlands unter der Überschrift ‚Mehr Vielfalt in der CDU’ vorgelegt hat, erscheinen mir deshalb vernünftig“, so Birkenfeld. Es gehe bei der Satzungsreform nicht einzig um das Thema Quote, sondern vor allem um eine lebensnotwendige Investition für die moderne Volkspartei CDU: „Mit den Vorschlägen stärken wir die Frauen, die Jugend und die Vereinigungen und machen die CDU damit insgesamt vielfältiger und stärker“, so Birkenfeld und Hornung abschließend.

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