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29.07.2020, 10:38 Uhr
Kößler: Jetzt Pläne für den Weihnachtsmarkt aufstellen!
Frankfurt am Main, 29. Juli 2020 - Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Römer, Dr. Nils Kößler, fordert den Magistrat auf, rechtzeitig mit den Vorbereitungen für den diesjährigen Frankfurter Weihnachtsmarkt zu beginnen:

 
„Auch wenn solche Großveranstaltungen heute noch untersagt sind, sollten wir vorsichtig in die Zukunft schauen“, so Kößler. Zwar könne niemand genau vorhersagen, wie sich die Situation mit dem Corona-Virus in den nächsten Monaten entwickeln werde. „Aber gerade deshalb muss jetzt mit angemessenem Vorlauf die Planung solcher wichtigen Ereignisse begonnen werden. Denn der Weihnachtsmarkt im Corona-Jahr 2020 wird nicht so aussehen wie sonst“, ist der CDU-Politiker überzeugt.

„Es gilt, die weiterhin gebotenen Abstände einzuhalten und ein Marktkonzept aufzustellen, das in seiner räumlichen Gestaltung den Platzerfordernissen Rechnung trägt.“ Kößler spricht sich deshalb für eine räumliche Entzerrung des Frankfurter Weihnachtsmarkts aus, die Marktgeschäfte sollen in diesem Jahr über die gesamte Innenstadt verteilt werden: „Auf der bisherigen Fläche, vom Liebfrauenberg bis hinunter zum Main, kann der Weihnachtsmarkt wegen Corona nicht mit der üblichen Enge und der gewohnten Zahl von Buden dargestellt werden. Daher müssen wir den Blick weiten und eine deutlich aufgelockerte Struktur entwickeln. Unter Einbeziehung des restlichen Innenstadtbereichs ist das gut möglich, ohne die Zahl der Marktgeschäfte drastisch reduzieren zu müssen“, glaubt Kößler.

Gegen eine vorzeitige Absage des Weihnachtsmarkts wehrt sich der CDU-Fraktions­vorsitzende: „Die Leute erwarten, dass im Rahmen des Möglichen und Vernünftigen unser Leben zur Normalität zurückkehrt. Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist sehr beliebt und genießt als einer der sozialen Höhepunkte in der dunklen Jahreszeit zu Recht eine wichtige Bedeutung für viele Menschen in dieser Stadt. Deshalb sehe ich hier auch einen Auftrag an die Stadtverwaltung, das Mögliche durch kluge Planung möglich zu machen“, so Kößler. Dazu gehöre namentlich ein angemessenes Abstands- und Hygienekonzept, um die bisherigen Erfolge im Kampf gegen die Pandemie nicht zu gefährden.

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