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23.10.2020, 20:16 Uhr
Gute Grundlage für ein Haus der Demokratie an der Paulskirche
Junge Union Frankfurt begrüßt Konzept der Regierungsfraktionen
Frankfurt am Main, 23. Oktober 2020 - Die Junge Union Frankfurt begrüßt das Konzept der Regierungsfraktionen aus dem Frankfurter Römer, das diese per Antrag in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einfordern.
Die konzeptionellen Überlegungen seien sehr gut geeignet, um ein „Haus der Demokratie“ neben der Paulskirche zu etablieren. „172 Jahre nach dem Paulskirchenparlament, 75 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs und 30 Jahre nach der deutschen Einheit steht unsere Demokratie vor einer ernsthaften Prüfung. Sie wird bedrängt von den Demokratiefeinden von links und von rechts. Das Konzept für das ‚Haus der Demokratie‘, das nun vorgelegt wurde, erscheint uns als richtige Antwort auf diese Herausforderung“, betont der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt am Main, Martin-Benedikt Schäfer.

Die jungen Christdemokraten waren sehr früh der Überzeugung, dass die Paulskirche saniert und in ihrer Bedeutung als Denkmal der deutschen Demokratie gestärkt werden müsste. Hierzu hatten sie unter anderem erfolgreich Anträge in das Landtagswahlprogramm der CDU Hessen im Jahr 2018 eingebracht. Nun ist mit der Aufstellung konzeptioneller Überlegungen für ein „Haus der Demokratie“ ein wichtiger Meilenstein zur Herausstellung der Paulskirche als Demokratiedenkmal erfolgt. „Oft heißt es, die deutsche Demokratie sei noch sehr jung. Dabei bezieht man sich auf die Zeit nach 1945. Doch eigentlich hat die demokratische Geschichte Deutschlands ihren Ursprung im Jahr 1848. Dies und auch das Scheitern dieser ersten demokratischen Bewegung müssen wir uns stets vergegenwärtigen, um uns klarzumachen, dass wir jeden Tag für die Verteidigung unserer Demokratie einstehen müssen“, erklärt Schäfer die Wichtigkeit der Paulskirchensanierung und der Etablierung eines „Hauses der Demokratie“.

Die Junge Union werde das Projekt auch weiter aufmerksam und aktiv begleiten, schließlich gehe es insbesondere darum, die junge Generation für die Geschichte der Paulskirche und der Demokratie zu begeistern und ihnen anhand dieser auch die Sensibilität der Thematik bewusst zu machen. „Es ist gut, dass es deutliche Signale des Bundes gibt, sich zu beteiligen, es ist richtig, Institutionen zur politischen Bildung und zur historischen Bildung zu involvieren. Das gesamte Projekt rundum die Paulskirche kann nur gemeinsam ein Erfolg werden. Die Weichen sind nun gestellt“, so Schäfer abschließend.

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