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26.11.2020, 14:50 Uhr
Dürbeck/Fischer: Deutsch, Bio und Geschichte im Museum!
CDU-Fraktion hält Öffnung von Kultureinrichtungen für den Schulunterricht für möglich
Frankfurt am Main, 26. November 2020 - Die CDU-Fraktion im Römer macht mit einem Antrag in der Koalition den Vorschlag, die momentan für die Öffentlichkeit geschlossenen Frankfurter Museen und Theater sowie die Bürgerhäuser ganz oder teilweise für den Schulunterricht zur Verfügung zu stellen.
„Die Museen und Bürgerhäuser haben zum Teil große Säle, Vortrags- und Ausstellungsräume sowie Foyers. Aufgrund ihrer Größe und Raumhöhe erlauben sie Unterricht von Klassenverbänden unter Wahrung des Abstandsgebotes, was in vielen Klassenzimmern derzeit ohne Teilung der Lerngruppen kaum möglich ist. Da wir Präsenzunterricht für sozial notwendig halten, solange das Infektionsschutzniveau es zulässt, wäre das eine Variante für sicheren Unterricht, besonders für die Schulen in räumlicher Nähe“, erklären die bildungspolitische Sprecherin Sabine Fischer und der kulturpolitische Sprecher Dr. Thomas Dürbeck.

Die Stadtverordneten halten es durchaus für machbar, dass Klassenverbände entweder einen Projekttag durchführen oder gleich mehrere Tage in einem Museum oder Bürgerhaus Unterricht erhalten und die Fachlehrer dorthin kommen. „Umständliche Fahrtzeiten zwischen den Schulstunden entfallen dann.“ Für Fischer und Dürbeck ist klar, dass diese Idee vorübergehend noch einmal mehr Flexibilität auch bei den Lehrkräften nötig macht: „Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Warum also zum Beispiel nicht Biologieunterricht im Senckenbergmuseum, Deutschunterricht im Schauspiel Frankfurt und Geschichtsunterricht im Jüdischen Museum erteilen! Ist ein Teil der Schulgemeinde tagsüber im Museum oder an anderen außerschulischen Lernorten, verringert sich in den Schulen das Risiko der Corona-Verbreitung. Ganz nebenbei besteht so die Gelegenheit, die Kinder und Jugendlichen an Ort und Stelle für die Schätze der Frankfurter Kultur zu begeistern.“

Die CDU-Stadtverordneten können sich auch vorstellen, dass das museumspädagogische Personal, ergänzt oder verstärkt durch Künstler, Musiker oder Stadtführer, die Schülerinnen und Schüler qualifiziert betreut, zum Beispiel in Regelpausen oder Freistunden. „Viele von ihnen haben schon Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen: Schauspieler könnten mit den Kindern- und Jugendlichen Texte lesen und vieles mehr. Als Honorarkräfte für den Schuldienst hätten sie alle eine Möglichkeit, sich eine zusätzliche Einkommensquelle zu erschließen. Denn gerade die Künstler und Freiberufler im Kultur- und Bildungsbereich trifft die Pandemie schwer. Falls es doch zu einer Halbierung der Klassen kommt, könnten sie eine gute Betreuung leisten und die Eltern hätten Gewissheit, dass ihre Kinder ordentlich beaufsichtigt werden“, so Fischer und Dürbeck.
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