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30.07.2021, 11:51 Uhr
Steinhardt: Aktionsplan Luftreiniger konkretisieren und erweitern!
CDU-Fraktion für priorisierte Ausstattung von Containeranlagen und Schutz von Kitas
Frankfurt am Main, 30. Juli 2021 - Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Römer, Sara Steinhardt, sieht in der vom Bildungsdezernat geplanten Ausstattung von Schulräumen der Klassen 1-6 mit mobilen Luftfiltern einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Bislang habe die Dezernentin aber weder Angaben zu konkreten Schritten, noch zum Zeitplan oder der Reihenfolge gemacht.
„Wann genau ist mit der Ausstattung zu rechnen und wie sind Vergabe und Installation bis zum Herbst umsetzbar?“, fragt sich Steinhardt und ergänzt: „Auch fehlen Angaben zur Ausstattung von Fachräumen, Sporthallen und Mensen, wo sich die Schüler ja ebenso lange aufhalten wie in den Klassenzimmern“. Auf diese Fragen müsse die Dezernentin Antworten geben.
 
Zudem drängt die Stadtverordnete darauf, Grundschulklassen in Containeranlagen zuerst mit Luftreinigern zu versorgen. „Klassen die in Provisorien unterrichtet werden haben – wie man an der Mühlbergschule oder der Grundschule Europaviertel sieht - ohnehin schon häufig mit suboptimalen Bedingungen und beengten Verhältnissen zu kämpfen. Sie sollten daher im Sinne des Infektionsschutzes so schnell wie möglich ausgestattet werden,“ findet Steinhardt.
 
Ein weiterer wichtiger Punkt sei eine nachhaltige Entscheidung bezüglich der Art von Luftreinigern. Offenbar plane das Bildungsdezernat die Anschaffung von HEPA-Filtergeräten. „Diese Geräte sind wirksam, aber auch sehr laut und wartungsintensiv und können sich ohne regelmäßige fachmännische Reinigung zu Virenschleudern entwickeln. Die Dezernentin hat während der letzten Stadtverordnetenversammlung zugesagt, den Einsatz der leisen, wartungsarmen und langlebigen UV-C-Luftreiniger zu prüfen, die in Hanau und anderen Städten bereits zum Einsatz kommen. Warum wird diese Möglichkeit nicht mehr thematisiert?“, wundert sich Steinhardt. Denn bis der zu begrüßende, aber baulich aufwändige, Einbau von raumlufttechnischen Anlagen an allen Schulen abgeschlossen sei, können Jahre vergehen.
 
Auch bleibt offen, warum der Aktionsplan nicht auf Kindertagesstätten ausgeweitet werden soll. „Gerade dort können Kinder weder Abstände einhalten noch Masken tragen und stehen mit Erzieherinnen und Erziehern und untereinander in engem Kontakt. Andere Städte haben aus diesen Gründen ihre Betreuungseinrichtungen bereits mit Luftreinigern ausgestattet. Diese Option sollte zumindest perspektivisch in den Aktionsplan mitaufgenommen werden!“ fordert Steinhardt.
 
Am Geld sollte es bei sinnvoller Prioritätensetzung nicht scheitern. Denn mobile Luftreiniger können bis zu 50 %, festinstallierte raumlufttechnische Anlagen sogar bis zu 80 % aus Bundes- und Landesmitteln refinanziert werden.
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